Immo News · 21. Oktober 2026
Altstadterhaltungsfonds 2027: ÖVP fordert Wiederaufnahme für Denkmalsanierung.
Die Wiener Volkspartei verlangt, den Altstadterhaltungsfonds im Bundesbudget 2027 erneut zu finanzieren, um die Sanierung historischer Gebäude zu sichern.
Gemeinderat Michael Gorlitzer kritisiert die Aussetzung des Altstadterhaltungsfonds, weil sie die Kosten für notwendige Sanierungen erhöht.
Die ÖVP betont, dass das Aufschieben von Sanierungen teurer wird, wie das Beispiel der Hermesvilla zeigt, bei der erst nach einer Notabsperrung mit der Sanierung begonnen wurde. Private Eigentümer, Pfarren und Hausgemeinschaften sind besonders betroffen, weil der Fonds die Mehrkosten für denkmalgerechte Arbeiten deckt.
Gorlitzer fordert, den Fonds im Budget 2027 wieder zu dotieren, die Sanierung der Hermesvilla zügig abzuschließen und den Sanierungsbedarf aller stadteigenen denkmalgeschützten Gebäude zu erheben. Er warnt, dass das Stadtbild, das UNESCO-Welterbe und das spezialisierte Handwerk gefährdet sind, wenn die Ausgaben gekürzt werden.
Die Partei betont, dass Erhalt günstiger sei als Wiederaufbau und dass verantwortungsvolle Konsolidierung nicht an den Stellen erfolgen dürfe, wo jede nicht ausgegebene Euro-Entscheidung künftig ein Vielfaches kostet.
Quelle: APA-OTS, 21.10.2026. Zusammengefasst und eingeordnet von Mueldenberg Immobilien.